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Seifhennersdorf 22.08. - 01.09.1998 (Bericht von Ina) Zur Beachtung: Dieser Sommer stand im Zeichen des Weihnachtsfestes! Wie immer hatten wir viel Spaß und wie immer fanden wir neue Freundschaften und entdeckten eigene Fähigkeiten, von denen man vorher nicht gedacht hätte, dass sie existieren (z.B. Stollenbacken). Einige Homepages wurden verglichen und verändert und eine sogar neu angelegt. Weiter unten kann man Ausschnitte von meinem Tagesablauf lesen. Inhalt: 1. Tag: Anreise (!!) =besonderes Highlight, z.T. gut beschrieben 1.Tag: Am Anfang war die Anreise. Und die war am Samstag, den 22.8. . Wir haben den Weihnachtsbaum geschmückt und weihnachtliche Lieder gehört. Was sonst noch los war steht nicht in meinem Buch. 2.Tag: Guten Morgen! Zweiter Tag beginnt! Gähn! 8.00 Uhr war Wecken, danach ab zum Frühstück. "O.K., O.K.! Wir haben ja noch ein viertel Stündchen Zeit. Genug Zeit also sich noch mal um zu drehen!" Ich glaube so oder ähnlich war die Reaktion, als Birgit "Brischitte", Katja, Annette, Frank, Anke, "Susi", Sven und Lutz uns wecken kamen. Am Vormittag fand eine Dia-Vorführung statt, zu der Jana (meine Schwester) und ich hin gegangen sind. Für uns war es ziemlich langweilig, weil wir den Inhalt beinahe auswendig kannten. Zugegeben, wir sind ja auch schon zum vierten Mal mit dem KFV im Querxenland. Von 15.00- 17.00 Uhr hatten wir die Sauna gemietet. Die Stammgäste des KFV gehen meistens mit, wozu fahren wir sonst mit? Natürlich kommen auch die "Neuen" mit. Warum kann ich es mir leisten, so darüber zu urteilen? Naja, ich fahre schon seit 1992 mit. (Wen das jetzt irritiert, warte bis ich die KFV-Geschichtsseite entworfen habe!) Auf dem Fenster von Lutz' Bungalow stand die Programmankündigung: "Abend's : Krach im Schuppen (Tanzveranstaltung)" Na, nun ratet mal, was könnte das sein? Was würdet ihr sagen, wenn die Lösung "Disco" lauten würde? Und dann, zwischen 23.00 und 04.00 Uhr schliefen die Teilnehmer des KFV ein. 3.Tag: "Los jetzt, raus aus den Federn" sollte wohl das Klopfzeichen von Birgit heißen, was sie uns um 8.00 Uhr zeigte. Also wälzt man sich wohl oder übel aus dem Bett, um nicht "unser Lied" zu verpassen. Das heißt übrigens "Komm'wir malen eine Sonne" und stammt von Frank Schöbel. Nach dem Frühstück waren die Bewerbungsgespräche für
den Casinoabend. Die Zeit verging wie im Flug und zwar so schnell, daß einige nach dem
Mittagessen Nachmittags war dann nicht mehr soviel im Rahmen eines Programmes los. Das heißt man durfte selbst bestimmen, (was eigentlich immer der Fall ist) was man tun möchte. Die meisten spielten Tischtennis. Und dann gab' s schon wieder Abendbrot (18.15 Uhr). Nach dem Abendbrot war wieder "nur" Tischtennis, Quatschen und Computer spielen (Lutz hatte seinen mit - kein Laptop!) dran. Farbig duschen- und dann: ab ins Nest! So, jetzt erkläre ich mal schnell, was Farbig-Duschen ist: 4.Tag: 8.00 Uhr: "Gähn! Was? Schon aufstehen?" Nun ratet mal, was war 8.15 Uhr los? Natürlich: Frühstück! Zwischen 9.00 - 10.00 Uhr hatte man die Qual der Wahl: Gehe ich in die Bastelstube oder doch lieber ins Computercabinett? Oder will ich Sport und gehe deshalb ins Fitnessstudio? Wirklich... keine leichte Entscheidung... 10.00 Uhr war ein weiteres Highlight angesetzt. Die Zollhundevorführung! Ich war nicht dort, Zum dritten Mal wollte ich mir das nicht unbedingt ansehen, obwohl es immer interessant war. Na, was war wohl 12.15 Uhr? Richtig, Mittagessen! Wegen dem Regenwetter hatten sich die Teamleiter geeinigt, das Kräftemessen mit Karasek gruppenweise durch zu führen (Eigentlich war das als eine Art Kinderfest gedacht). Wir waren als zweite Gruppe dran. Das Räuberfest war eigentlich ganz gut gedacht, doch
hatte es eine Haken (aus der Sicht des KFVs - für die anderen Vereine mög' s wohl ganz
spaßig gewesen sein). Nun noch etwas zum Positiven der Angelegenheit. Als erstes eine Auswahl der zehn Stationen: Gummiweitschnipsen (sieht leichter aus als es ist), Streichholzweitwurf (die Gemeinheit lag an der Zugluft, die durch die offene Tür und der Belüftung des Raumes zustande kam), Faß rollen, Bierglasstemmen u.s.w. Sven hatte die musikalische
Untermalung des Festes in seine Hände genommen und hatte sich vorerst verkniffen ein
Weihnachtslied (siehe Thema) zu spielen. Ich konnte mir die Frage nicht verkneifen:
"Warum eigentlich nicht?", als wir (Lutz, Jana, und ich) dann aber in das kleine Tonstudio kamen. Als das Fest zu Ende war, fingen die Vorbereitungen für den Casinoabend an. So wurde z.B. der große Saal geschmückt und Getränkekarten gebastelt. Als dann endlich alles bereit war, gab' s Abendbrot, denn es war schon 18.15 Uhr. Einzelne Vorbereitungen mußten noch zu Ende geführt werden und so begann der Casinoabend ca. 19.30 Uhr mit dem üblichen Chaos verbunden mit dem Ansturm auf die Kasse und auf die Bar. Dieses Jahr war vertreten: Black Jack, Pokern, Roulette und Würfeln (das hatte ich zu betreuen). Die Bar hatte dieses Jahr (zum ersten Mal seit ich mitgefahren bin) männliche Verstärkung gehabt. Unser Barkeeper hieß Karsten "Carlchen" . Doch der Nachteil der Bar war wie immer, dass zu wenige Getränke vorhanden waren. So musste die Bar schließen und das Casino hatte einen Hauptreiz verloren. 5.Tag: "Moin! Moin! Hey aufstehen, es ist um 8!", reißt es mich aus dem Schlaf. Und ehe man richtig zu sich gekommen ist, tönt es schon "Komm, wir malen eine Sonne auf dem grauen Pflasterstein, und wir laden alle Kinder aus der Straße dazu ein..." Jetzt heißt es: Schnell aus dem Bett, in die Sachen, es gibt Frühstück! Vormittags gab es kein festes Programm und nachmittags ist wieder Sauna angesetzt. Nach dem Abendbrot war Interessenbude. Hierbei handelt es sich um einen Abend, den man nutzen kann um sich zu informieren, zu basteln, sich fit zu halten oder wandern zu gehen. Er wurde vom Querxenland veranstaltet. Das das nicht ganz ohne Pannen abging, ist bei einer so hohen Anzahl von Kindern und Projektleitern (ich nenn' sie jetzt mal so) verständlich. Danach war nicht mehr sehr viel los. Will heißen: Guten Abend, gut' Nacht! 6.Tag: Heute geht' s auf Schatzsuche. Aber erstmal aufstehen. Alles rekelt sich und guckt verschlafen aus der Wäsche. Oh, Mist: Unser Lied! Naja, also doch: ' Raus aus den Federn und ' rein in den Tag! Um 10 ging' s los. Zu erst wurden wir in 4 Gruppen eingeteilt. Mittagessen gab' s im Touristencamp (als Schatz). Ca. 14.00 Uhr waren wir wieder zurück. Abends war wieder "Krach im Schuppen". 7.Tag: Hallihallo und Guten Morgen! Es ist um 8! "Komm wir malen eine Sonne..."! Och nein, nur noch ein viertel Stündchen! O.k., o.k.! Ich komm ja schon! (Szenario am Morgen) Frühstück. Nach dem Frühstück schauen wir uns (für einige schon zum X-ten Mal) das Tabalugavideo an. Mittagessen. Wir gehen wieder mal ins Computercabinett, in die Malstube und Billard spielen. Abendbrot. Heute Abend machen wir was besonderes! Wir gehen auf die Sommerrodelbahn Oberoderwitz. Total Cool! O.k., die Bahn hätte ein Stück länger sein können. Aber bei Regen und im Dunkeln macht das doch schon viel mehr her. Es war einfach super! 8.Tag: Igitt es regnet! Und da soll man aufstehen?! ..."Komm wir malen eine Sonne"... Och nö, nicht schon wieder!! Also los, raff' dich auf und losgehts: Heute beginnt der Tag mit Putzen (wohl nötig!?). Bewertet werden dann die "Putzkünste" im 3-Regel-Game. Nun denn mal keine Angst! Bei uns braucht man ja nur 3 Regeln einzuhalten (wie der Name schon sagt), die da wären:
Wenn das erfüllt ist, bekommt man ja schon den heiß ersehnten (weißen) Gummipunkt. Bei "vermehrten" Fleiß gibt' s den rosanen. (Toll schmecken die übrigens nicht!). Danach haben wir wiedermal die BMX-Bahn und den Tennis- (bzw.
Sport-) platz. Mittagessen. Nachmittags: Mal wieder Sauna. Abends: Talentshow. Sven hat sich wieder mal geopfert und die
Moderation übernommen, Frank war für die Musik zuständig. Wir haben natürlich auch
unseren kulturellen Teil zugesteuert: Luise und Franz haben getanzt, Jana hat mit mir die
Doofen nachgemacht und mit Sven noch ein anderes Lied dargestellt ("Schön ist es auf
der Welt zu sein" (sollte nächstes Jahr unser Ruflied werden...)). Aber das beste,
wie ich fand, war als Anna (keine Ahnung, wie sie weiter heiß) den Hit von Nathalie
Imbruglia,"Torn", live zur Gitarre gesungen hat. Klang gut und echt! 9.Tag: Morgen kommt der Weihnachtsmann, kommt mit seinen Gaben... -- Glaubt ihr etwa nicht? Stimmt ja auch nicht! Er kommt heute! (Unser Lied bleibt uns deshalb aber nicht erspart...) Frühstück. Wir dekorierten den großen Saal (wo wir schon den
Casinoabend veranstalteten) mit Lichterketten, einem Weihnachtsbaum, vielen Kerzen und
Servietten und was man noch so alles zum Thema Weihnachten finden konnte. Mittagessen. Pünktlich 14.00 Uhr begann die Feier. Ich muss schon sagen, eine bessere
Atmosphäre hätte man sich nicht denken können. So Weihnachten zu feiern,
wünsche ich mir auch manchmal. Der selbstgebackene Stollen war etwas trocken (sorry Seb,
aber das mußte jetzt einfach sein), aber dafür kam ein Stollen aus Bayern (zu gegeben,
der schmeckte auch nicht wie Original Dresdner Christstollen). Abendbrot. Wir wollen das Erlebnisbad "Silberteich" besuchen. Natürlich war es bei der Witterung geschlossen. Alle außer Lutz waren natürlich irgendwie enttäuscht. Wir konnten Lutz aber dann noch zu Sensibilisierungsspielen im Wald überreden. Was, ihr wisst nicht was das ist? Ist ja auch schwer zu erklären. Ich sag' s mal so: Das sind Spiele, die anregen sollen, vorsichtiger zu sein und sich auf andere einstellen zu können. Wenn ihr' s immer noch nicht verstanden habt, dann setzt euch doch mal mit Lutz in Verbindung, der erklärt' s euch idiotensicher! Guten Abend, gut' Nacht! 10.Tag: Kommt wir malen eine Sonne... leier, leier! Langsam nervts ganz schön. Frühstück. Kofferpacken (was soll man da dazu sagen??) Mittagessen. Kinderfest. Abendbrot am Grill (Endlich wird man mal satt und das schmeckt, boa!) 11.Tag: Abreise Advent, Advent, das fünfte Lichtlein brennt
wichtige Zeiten: Frühstück: 8:15 Uhr Wer wohnt mit uns im Querxenland?
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© Lutz Elßner ° elssner@interdev.de |