|
Bericht von Ina
|
|
Das war's mal wieder! - - -Seifhennersdorf 2000 ist vorbei, leider! Wie jedes Jahr hat man alte Freundschaften aufgefrischt, neue geschlossen oder "alte" Freunde von einer ganz anderen Seite entdeckt. Da es dieses Jahr noch mehr Freiräume als die Jahre zuvor gab, haben vorallem wir "alten Hasen" uns sehr wohlgefühlt - obwohl diese Freiräume auch zu Konflikten führten, die aber zur allgemeinen Zufriedenheit gelöst wurden. Mit Hilfe des Tagebuchs meiner Schwester versuche ich jetzt, drei Stunden nach der Rückkehr, die letzten elf Tage zu rekapitulieren: (F - Freizeit, fw - freiwillig, nfE - nur für Eingeweihte)
Wie jedes Jahr beginnt unsere Reise am Dresdner Hauptbahnhof an der Straßenecke Bayrische Straße/Winckelmannstraße. Als der Bus kam, merkten wir aber, dass der Platz für das Gepäck arg begrenzt war, so dass wir sehr zusammen rutschen mussten. Trotzalledem war die Hinfahrt sehr lustig, denn viele kannten sich ja schon (genauer gesagt: die Hälfte, und ein weiterer Teil waren Freunde und Bekannte von ersteren). Die ersten Stunden in Seifhennersdorf verbrachten wir mit Koffer auspacken, Betten beziehen, Lager erkunden, und so weiter... Die gesamte Gruppe beschloß außerdem das diesjährige Ruf- und Wecklied: "Leb!" von "Die 3. Generation". Am Vormittag wurden wir in das Thema des diesjährigen Aufenthaltes ("Reise durch die Zeit") mit einem Theaterstück eingeführt. Es hieß "Die kaputte Zeitmaschine" und wurde von Mitarbeitern des Querxenlandes aufgeführt. Die Kinder erhielten außerdem den Auftrag eine Zeitmaschine zu bauen. Da das Wetter am Nachmittag sehr zum Baden einlud, sind wir nach dem Mittagessen mit der gesamten Gruppe im Silberteichbad gewesen. Am Abend war Disko, wobei der DJ nicht sehr viel Geschmack bewies: für die "Kleinen" zu hart, für die "Großen" zu harmlos. Vormittags wurde das bekannte Sportfest (vor zwei Jahren noch mit "ADI") ausgetragen. Die Moderation übernahmen Fred Feuerstein und Barnie Geröllheimer (auch ihre Frauen waren anwesend). Da dieses Jahr ja Zeitreise angesagt war, wurde das Ganze unter das Thema Steinzeit gestellt ( mit Steinbrockenweitwurf, Dinoeierwettlauf, usw), folgerichtig hieß die gesamte Aktion "Steinzeitolympiade". Am Nachmittag konnte die Kinder (und Betreuer) baden gehen, die Lust dazu hatten. Abends führte das Tanz- , Inszenierung- und Musicalensemble (kurz T.I.M.E.) eines Chemnitzer Gymnasiums zwei Mal das Musical "Schooldreams" auf. Ich besuchte die zweite Vorstellung, die mir von der Botschaft her sehr gefiel: Man(n) darf nicht vor seinen Problemen weglaufen! Es war auch ein Aufruf gegen Gewalt (größten Teils psychisch) und für mehr Toleranz. Jedoch haperte es bei der musikalischen Umsetzung: Die Songs (zu meist bekannte Rockstücke) wurden vorallem für die Mädels zu hoch arrangiert- und diese standen so ziemlich blass da, da ihnen dazu die Stimme fehlte. Der vierte Tag ... ... begann mit einer kleinen Wanderung nach Seifhennersdorf. Wir wollten mal wieder die Kleinstadt aus dem Schlaf holen und schickten die Kinder auf Stempeljagd. Eine Siegergruppe gab's wie immer nicht (alle gewinnen bekanntlich an Erfahrung), obwohl zwei Mädels sich sehr ins Zeug gelegt hatten: 42 Stempel bekamen sie zusammen. Die Zeit zwischen Stempeljagd und Antritt des Rückweges konnte zum Einkaufen genutzt werden. Der Nachmittag konnte zum Baden genutzt werden. Am Abend gab T.I.M.E. noch zwei weitere Vorstellungen, diesmal eine Revue mit Musik aus den 50ern und 60ern. Zwar wurde wieder live gesungen, aber die Musik stammte aus der "Konserve" und die Originalsänger hörte man auch durch. Dennoch machte das ganze schon mehr her als "Schooldreams", da auch getanzt wurde. Wer wollte, konnte vor der Revue noch 2 Stunden die Sauna genießen. Wir gehen den neuen Tag gemütlich an. Der erste Programpunkt ist das Mittagessen: zwar
verfrüht, dafür wird gegrillt. Am Nachmittag findet für uns das zentralorganisierte
Geändespiel "Auf Robins Spuren" statt. Da ich eine Station zu betreuen hatte,
weiß ich nicht wie sich die Freitaler auf dem weiteren Stationsparcours geschlagen haben. Die Reise gewann im Bundeswettbewerb des TopTeamNatour den 2. Preis in der Kategorie Kinderreisen. Da ich leider nicht mehr dazu gekommen bin, weiter zu berichten, muss dieser Ausschnitt genügen, weil mir jetzt (ein halbes Jahr danach) die Einzelheiten fehlen. Wer wissen will, was sonst noch so passieren kann, meldet sich für's nächste Jahr an. Ich bin wieder dabei!!! =>>Seifhennersdorf 2001<== |