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Torgelow 15.10. - 19.10.2007 (5 Tage) Seit 2005 gibt es Dank "Euroregion Pomerania" und arbeitsmarktpolitischer Instrumente eine "Internationale Jugendbegegnungsstätte" in der Mitte von Torgelow. Die Mitte ist dort, wo 1281 die Burg stand. Die übrig gebliebenen Steine sind eine natürliche Schallschutzwand zwischen der Herberge einerseits und der Hauptstraße und dem Markt andererseits. Zwischen der Burgruine und der Uecker wurde (mit o.g. Fördermitteln) versucht, die "Welt eines Torgelowers im Jahr 1281" wieder aufzubauen. Da stehen Holzhäuser, in denen gewohnt und gearbeitet wird. Handwerker in originalgetreuen Kostümen leben davon, dass sie sich von Eintritt zahlenden Besuchern, vor allem Schulklassen, bei der Arbeit am Bau ihres "Castrum" zusehen lassen und ihr umfangreiches Wissen weiter geben. Alles ohne elektrische Geräte. Und wenn man geradeaus über den Zaun blickt, sieht man 50 Meter weiter den OBI. Wir bewohnten in der Herberge das Eckzimmer. Vor dem einen Fenster war direkt das Mittelalter, dahinter, über die Uecker, die große rote Kirche zu sehen. Durch das andere Fenster sahen wir an der Ruine vorbei die Apotheke in der Einkaufsstraße. Und aus dem Klo Fenster blickt man auf die Rückwand vom LIDL. Davor ist dann ein großer Parkplatz, umringt von allen denkbaren Supermärkten. Nachts wird das Herbergsgelände verschlossen. Dann kann man nicht mehr vom Stadtzentrum zu den Supermärkten laufen. Die Herberge selbst hat in 2 Etagen 2 bis 4 Bett Zimmer mit Waschbecken, pro Etage 2 Lehrerzimmer mit Sanitärzelle, Jungen und Mädchentoilette, insgesamt 60 Betten. Fernsehraum, Billard, Speisesaal. In der Küche wird bei Bedarf auch Mittagessen gekocht. 2005 eröffnet, in der Schulzeit ausgebucht mit Klassenfahrten, und in den Ferien Platz für uns.. Alles, was man während eines Ferienlagers gebrauchen könnte, ist in 5 Minuten zu Fuß erreichbar: Dörfli und Supermärkte, Ärzte und Apotheke, Tourist Info, Kino, Kirche und Spielplatz, der Wanderweg am Flussufer. Zum Bahnhof sind es 15 Minuten und zum Freibad 25. Die Liegewiese ist noch die selbe, auf der sich schon Astrid sonnte, und fotografieren ließ, der Rest des Heidebades hat ein Update bekommen, auch eine Rutsche. Wer einen Sandstrand bevorzugt, findet den in Ueckermünde, in wenigen Minuten mit dem Zug erreichbar. Dort ist zwar nicht die richtige Ostsee, sondern nur das Oderhaff, aber auf einem Foto erkennt man keinen Unterschied. Ebenso ist dort ein ansehnlicher Tierpark. Das (für den Torgelower Trägerverein) wichtigste fehlt aber noch: Das
UKRANENLAND ist noch älter als das Mittelalter. Man erreicht es, wenn man die
Uecker, von der Stadt weg, über grüne Wiesen wandert. Die "Euroregion Pomerania" unterstützt noch einen spektakulären Verein: Den Lokschuppen Pasewalk. Die Homepage spricht für sich: www.pomerania.net/lokschuppen/. In Pasewalk halten die Fernzüge (Berlin-Stralsund), wo wir auch umsteigen in den Zug nach Torgelow.
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© Lutz Elßner ° elssner@interdev.de |